GK und VK „außerschulische Lernorte“

Außerschulische Lernorte in den Geschichtsunterricht ein zu beziehen zielt auf das Erkennen von Vergangenheiten und deren Einordnung in Geschichte(n) anhand von Architektur, Raumplanung, Landschaftsgestaltung oder Museumsobjekten. Lernen vor Ort ist ein Teil um Geschichte lebendig zu machen, denn Objekte aus anderen Zeiten zu sehen ist auch Auseinandersetzung mit Gegenwart und eröffnet Fragen die Vergangenheit in Zukunftsgestaltung  münden lässt.

Wer braucht in der Republik Kaiserpaläste? Diese Frage hat eine ökonomische Antwort, eine touristische oder eine soziale, denn das picture-sharing „ich bin/war in Schönbrunn“ ist Teil der Alltags-Kommunikation.
Grundkurs und Vertiefungskurs (Fachdidaktik I und II) führen in exemplarischer und integrativer Form an die theoretischen und praktischen Grundlagen des Geschichtsunterrichts heran und ermöglichen den Studierenden Unterrichtspraxis zu reflektierten. Studierende lernen, Unterrichtsprozesse systematisch zu beobachten, zu planen und zu analysieren. Das wird im Grundkurs, neben der Absolvierung des FAP,  unter anderem  durch durch Peer-Teaching sichergestellt. Im Vertiefungskurs unterrichten die Studierenden an den Schulen der Lehrbeauftragten . Aktuelle Themen der Fachdidaktik und Bildungswissenschaften werden in diesen Lehrveranstaltungen anhand konkreter Aufgabenstellungen zugänglich gemacht und anhand geschichtsdidaktischer Literatur umgesetzt.

Die fachdidaktischen Kurse (GK und VK) haben zum Ziel, außerschulische Lernorte durch gezielte Vor- und Nachbereitung in den Unterricht einzubeziehen. Dabei steht die altersadäquate didaktische Umsetzung fachwissenschaftlicher Kenntnisse unter den besonderen Bedingungen des „Lernens vor Ort“ im Vordergrund.